Verein möchte wieder Talentstützpunkt werden
Donnerstag, 24. November 2011, 16:42 Uhr
Matthias Wiesenberg, Luise Beer, Jonas Zschornak und Marc Illing. Vier junge Menschen, die, wenn man so will, auch etwas für das Image der Stadt getan haben. Denn mit ihren Leistungen haben sie Hoyerswerdas Ruf als Sportstadt gefestigt. Das Quartett schnitt bei einigen überregionalen Leichtathletik-Wettkämpfen in der jüngsten Vergangenheit recht gut ab. Der 22-jährige Marc Illing bei den Deutschen Meisterschaften im Zehnkampf, der 16-jährige Jonas Zschornak auf der Mittelstreckendistanz.
Beim 1. SV Leichtathletik-Reha Hoyerswerda ist man sehr froh, dass sich im Klub in den vergangenen Jahren solche „herausragenden Sportler", wie das Jörg Thorhauer, der 2. Vorsitzende des Vereins, beschreibt, entwickeln konnten. Für den 52-Jährigen sind diese „sehr begabten Jugendlichen" eine erneute Bestätigung für die gute Arbeit, die im Verein schon seit vielen Jahren im Nachwuchsbereich geleistet wird. Jörg Thorhauer, einer von vier Trainern beim Sportverein, weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, das man im Vergleich mit den Leichtathleten des Sportclubs Hoyerswerda zahlenmäßig zwar nicht mithalten könne, aber man in der Vereinsszene der Stadt auf jeden Fall wahrgenommen werde.
Bis vor vier Jahren gehörte der 1. SV Leichtathletik-Reha Hoyerswerda sogar zu einem der Leichtathletik-Talentstützpunkte im Freistaat. „Das wollen wir nach Möglichkeit künftig auch wieder werden", hofft Thorhauer, der zu Vorwendezeiten im Mehrkampf-Kader der DDR-Nationalmannschaft stand. Voraussetzung dazu seien natürlich überregionale Erfolge der Vereinssportler. Da ist man stolz auf Nachwuchskräfte wie Wiesenberg oder Zschornak, die mit dazu beitragen sollen, dass man wieder Anlaufstelle wird für talentierte Leichtathleten. Besonders erfolgreich sei man derzeit vor allem in den Wurfdisziplinen.
Der Reha-Sport spielt beim Sportverein jedoch alles andere als eine untergeordnete Rolle, was man ja schon an den Mitgliederzahlen ablesen kann. 70 sind es derzeit, Menschen, die nach Verletzungen wieder, wenn man es so will, dort mit eigens auf sie zugeschnittenen Sportprogrammen fit für den Alltag gemacht werden. Das seien Mitglieder auf Zeit, so Thorhauer. Manch einer bleibe aber nach erfolgter Reha beim Sportverein.
Getragen würden die zahlreichen sportlichen Erfolge sicher, so Jörg Thorhauer, auch vom harmonischen Vereinsleben. Das sei gewissermaßen die Basis für das Wohlbefinden aller Mitglieder. So organisiert der Verein alljährlich Trainingslager. „Da geht es häufiger an die Ostsee, nach Zinnowitz", so der 2. Vorsitzende. Das Weihnachtssportfest sei besonders bei den Kindern des Klubs „überaus beliebt", erzählt Jörg Thorhauer.
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#1 youtube video runterladen schrieb am 23.01.2012, 10:40 Uhr: Nette Seite. Vielen Dank. |
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